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[....]raum


     Ein Interview mit Jan Hagelstein von  [....]raum Café in Witten. Ein Partner unserer Rösterei seit der ersten Stunde und bis heute unser liebstes Café in Witten.

Hi Jan, könntest du dich einmal bitte vorstellen und einmal kurz erklären, was das Konzept von [….]raum ist?

     Wir haben den [....]raum 2014 zu dritt gegründet, Freddie, Alex und ich. Wir sind mit der Idee gestartet, dass wir einen Ort für Arbeit schaffen wollen, quasi eine Art Co-Working-Space. Und das nicht so wie in Berlin oder in den Großstädten, sondern eben auch in einer kleineren Stadt. Wir wollten da anfangen, wo wir sind und das war nun mal Witten.  

Wir sind damals mit der Idee durch die Lande gezogen und haben versucht, Unterstützer:innen zu finden und haben dann eine Stiftung kennengelernt, die uns unterstützen wollte.  Die Auflage dabei war, dass, wenn sie vorbeikommen, um zu schauen was aus dem Geld geworden ist, es im [….]raum auch guten Kaffee gibt. 

Damals lagen nicht nur Ideen wie Co-Working in der Luft, sondern auch die Third-Wave-Bewegung stand in Deutschland in den Startlöchern. Damals zwar noch auf die großen Zentren bezogen und nicht in der Provinz oder in kleineren Städten, aber es war klar; das ist das Ding der Stunde. 

Wir waren auf der Suche nach gutem Kaffee und vor allem nach Menschen, die sich damit in der Region hier auseinandersetzen.

Wie genau ist denn der Kontakt zu Neues Schwarz entstanden? 



     Wir waren auf der Suche nach gutem Kaffee und vor allem nach Menschen, die sich damit in der Region hier auseinandersetzen. Der Markt war ja damals auch noch sehr übersichtlich. Da lief und läuft heute noch viel über Bekanntenkreise. So sind wir dann auf Benedikt aufmerksam geworden,  der zu der Zeit Neues Schwarz eröffnet hat. 

Daraus hat sich eine schöne Partnerschaft ergeben. Eine, die vielleicht nur Start-Ups haben, die miteinander gewachsen sind. Wir haben die Rechnungsnummer 8. Wir sind also wirklich einer der ersten B2B-Kunden gewesen. Es ist toll zu erleben, wenn sich auf einer so nerdigen Art mit dem Produkt Kaffee auseinandergesetzt wird, wie Bene das tut und gleichzeitig aber der menschlichen Support so gar nicht zu kurz kommt sondern ganz im Gegenteil mit der gleichen Sorgfalt und Aufmerksamkeit gelebt wird. Bene hat uns so oft spontan aus der Patsche geholfen, wenn uns der Kaffee ausgegangen ist, oder wir sonst irgendwelche Probleme hatten. 

Ihr seid vor kurzer Zeit sieben Jahre alt geworden. Was würdest du sagen, hat sich über die Zeit verändert bei euch? Gibt es eine Entwicklung, ist es so geworden wie ihr euch das von Beginn an vorgestellt habt, oder ist es ganz anders? 



     Wir sind ja mit dem Konzept Co-Working-Space an den Start gegangen. Das hat sich sehr schnell revidiert, da das gar nicht so sehr der Bedarf hier ist, sondern der Bedarf hier in Witten war es vielmehr, ein Café zu betreiben - insbesondere für eine studentische Klientel. Da einen sozialen Austauschs Ort zu schaffen.

Und wir wollten das mit dem Kaffee nie nur auf den Kaffee beziehen und sagen: “Wir sind ein Third-Wave-Kaffee-Spot!”, sondern uns geht es auch um den sozialen Charakter, um eine soziale Plattform. Was aber wichtig dabei ist, ist, dass es eben auch gute Produkte gibt und dass wir auch einen Nachhaltigkeitsgedanken mit hinein nehmen. Da haben wir uns mit Benedikt auch auf einer Wellenlänge erlebt, dass er das eben anbieten kann. So wurde der [....]raum dann immer mehr zum Café und wir haben uns den Ruf erarbeitet, den besten Kaffee der Stadt anzubieten und die Menschen haben uns mit dem Kaffee von Neues Schwarz identifiziert. Damals waren wir mit die Ersten, was sehr dankbar war - auch mit dem studentischen Klientel hier in Witten.




Eine Person bereitet einen Filterkaffee mit der V60 zu. Das Zubehör steht dabei im Vordergrund.

Was macht die Atmosphäre im […]raum für dich besonders? 

     Die Menschen! Ich finde wirklich total beeindruckend, wie sich die Menschen diesen Ort aneignen. Also dass die Menschen den Ort zu ihrem Zuhause machen und uns das als Plattform auch gelungen ist, dass die Leute diesen Raum nutzen für die unterschiedlichsten Dinge: Manche schreiben ihr Masterarbeit oder verbringen ihre Gespräche mit Freunden oder mit ihren Liebschaften dort. 

In eurem Social Media positioniert ihr euch sehr klar politisch und ihr distanziert euch auch deutlich gegen jede Form der Diskriminierung. Warum ist euch so wichtig, das so klar zu kommunizieren? 

     Das haben wir vor allem Alex und Freddie zu verdanken, mit denen ich [….]raum gegründet habe. Und ich denke, dass es auch immer mehr zum Selbstverständnis wird, insbesondere ein Auge auf sämtliche Diskriminierungsformen zu haben, die wir in unserer Gesellschaft haben, wir uns gleichzeitig aber gar nicht so sehr als politischen Ort sehen, sondern wir gerne etablieren würden, dass das eben der Standard ist. Ein Standard, in dem man aufeinander Rücksicht nimmt und sich seiner Privilegien irgendwie bewusst ist, die man da genießt.

Die eigentliche Baseline ist: wir bemühen uns um ein menschliches Miteinander. Aber dazu gehört auch, einen Kaffee anzubieten, der nicht aus ausbeuterischen Verhältnissen heraus entstanden ist und wir deswegen auch Third-Wave-Kaffee nehmen, wo wir das Vertrauen haben, dass jemand ein Auge darauf hat, die Lieferkette nachzuvollziehen. Das endet dann aber nicht bei den Produkten, sondern das muss sich dann auch vor Ort niederschlagen, was, vielleicht nochmal in Bezug auf die Atmosphäre hin, sich in der täglichen Realität spiegelt. Beispielsweise, dass es einen sehr respektvollen Umgang zwischen Gäst:innen und Personal gibt. Dass das auf Augenhöhe stattfindet und dass da nicht für 2,90 Euro eine Serviceleistung gekauft wird, die dann nicht wertgeschätzt wird.

Ich finde wirklich total beeindruckend, wie sich die Menschen diesen Ort aneignen.

Co-Working-Spaces findet man vor allem in Großstädten und als durchaus sehr exklusive Konzepte. Glaubst du, die Nachfrage nach sogenannten dritten Räumen in Bezug auf Arbeit, die für alle zugänglich sind, steigt in der nächsten Zeit und vor allem nach der Erfahrung einer Pandemie? 


     Also was wir vor allem durch die ganze Pandemie hindurch gesehen haben, ist,  was für eine Wertschätzung uns entgegengebracht wird von den Menschen, die den Ort besuchen und wie wichtig eben dieser Ort ist. Am Ende des Lockdowns letzten Mai sind wir förmlich überrannt worden, weil Menschen diese dritten Orte, die eben nicht die eigene Wohnung oder der Arbeitsplatz sind, so schätzen. Du hast es ja schon angedeutet in deiner Frage: Co-Working-Spaces sind oftmals exklusiv und an die Zahlungsfähigkeit gekoppelt. Wir haben vom ersten Tag an klargemacht, dass es keinen Konsumzwang im [....]raum gibt. Jede:r kann kommen und kriegt auf jeden Fall Leitungswasser und wir machen ein Angebot, zu konsumieren und dadurch trägt sich das natürlich auch auf betriebswirtschaftlicher Ebene. Der Ausschluss findet eben nur dann statt, wenn Menschen sich nicht an einen diskriminierungsfreien Umgang halten können. Das akzeptieren wir nicht. Ob das jetzt mehr wird in nächster Zeit, kann ich noch nicht abschätzen. 


Ihr seid nicht nur ein Ort zum Arbeiten, sondern ihr bietet auch eine Plattform für unterschiedliche Künstler:innen, Performende und Theaterschaffende. Welche Rolle spielt es für euch, dass Kunst und Kultur im öffentlichen Raum stattfinden kann? 


     Vielleicht nochmal an den Gründungsimpuls für den [….]raum anknüpfend, oder auch wenn man von dritten Räumen spricht: Die Beobachtung von uns ist, dass der öffentliche Raum in den 90er- und 00er-Jahren durch und durch kommerzialisiert wurde, sodass er eigentlich gar nicht mehr die Funktion einnimmt, die er übernehmen müsste. Eben als Treffpunkt und als Ort, wo man sich richtig aufhalten kann. Und der Gründungsimpuls für den [….]raum war schon, diesen öffentlichen Raum irgendwie zu erweitern. Daraus kam dann auch die Idee, eben keinen Konsumzwang zu etablieren. Und da bietet sich einfach an, wenn man den öffentlichen Raum erweitern will,  dann auch Kulturprogramm anzubieten, weil man den öffentlichen Raum als kulturell so verarmt erlebt. Was sich daraus ergeben hat, ist einmal Performance und Musik mit einem Schwerpunkt in der queeren Szene. Wir hatten aber auch einige Veranstaltung zum Thema Geschmack, zu Produkten und Lieferketten. Quasi öffentliche Verkostungen mit dem Großteil unseres Sortiments. Dabei wurde auch aus einer kulturwissenschaftlichen Perspektive darauf geschaut: Was ist denn Geschmack, was sind die Begrifflichkeiten, mit denen wir uns darüber unterhalten und was genau nehmen wir denn da zu uns in unserem Kulturraum? 



Die Beobachtung von uns ist, dass der öffentliche Raum in den 90er- und 00er-Jahren durch und durch kommerzialisiert wurde, sodass er eigentlich gar nicht mehr die Funktion einnimmt, die er übernehmen müsste. Eben als Treffpunkt und als Ort, wo man sich richtig aufhalten kann.

Habt ihr eine Vision für die nächsten Jahre oder habt ihr Projekte, die anstehen? 


     Jetzt kann man nur so langweilige Antworten geben. Gerade sind wir noch sehr mit den Regeln und Einschränkungen durch die Pandemie beschäftigt. Da geht leider wirklich viel Zeit drauf. Wenn wir uns was vorgenommen haben, dann qualitativ immer mehr in die Tiefe zu gehen und nicht auf einer quantitativen Ebene zu expandieren. Einmal was den Bereich von Performance und Festival angeht, was ja immer mehr in den letzten Jahren gewachsen ist, aber auch in dem, was wir anbieten.

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