Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Eine Frau und zwei Männer sitzen im Café hinter einem großen Fenster. Sie führen ein Gespräch bei einem Kaffee. Eine Leuchtschrift mit dem Namen des Cafés ist am Fenster latziert ("Cafe Neundrei")

Café Neundrei

     Das Café Neundrei ist ein gemütlicher kleiner Laden im Herzen Berlins. Es ist bekannt für seine herzliche und einladende Atmosphäre und natürlich für die fantastischen Kuchen und den leckeren Kaffee. Laura hat ihr Café einen Tag vor dem Neues Schwarz eröffnet. Unseren Kaffee schenkt sie seit über 5 Jahren aus. In einem Gespräch mit Laura erfahren wir mehr über das Café, über ihren Ansporn und ihre Visionen. 

Laura, du bist die Gründerin von Café Neundrei in Berlin.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus?


     Okay, also mein Alltag hat sich über die Jahre hier krass verändert, würde ich sagen. Am Anfang bin ich ja wirklich noch jeden Morgen in den Großhandel gefahren und habe selber eingekauft und bin anschließend in den Laden gefahren. Dann habe ich erst mit in der Küche geholfen und anschließend bin ich den restlichen Tag oben am Tresen gewesen und hab halt Kaffee gemacht. Das Tagesgeschäft eben. Jetzt ist es ja schon anders. Wir kriegen alles geliefert, ich muss nicht mehr jeden Morgen in den Großhandel. Ein Glück! Wir haben viel mehr Leute, so dass ich auch nicht jeden Morgen noch mit in der Küche helfen muss. Meine Aufgaben haben sich schon in Richtung Managen entwickelt. Ein typischer Tag ist eigentlich, ich komme um 8:00 Uhr zur Eröffnung des Ladens mit rein. Wenn ich mithelfen muss, helfe ich mit und wenn nicht, sitze ich irgendwo am Laptop in der Ecke und mache irgendwelche Bürosachen oder beantworte Kuchenbestellungen und plane eigentlich mehr oder weniger.

Was macht die Atmosphäre für dich im Neundrei so besonders?



    Die Atmosphäre, finde ich, ist durch die Jahre gleich geblieben. Es ist immer eine sehr familiäre, positive Atmosphäre im Café, weil wir auch einfach Stammkunden haben, die wirklich auch seit sechs Jahren jeden Morgen zu uns kommen. Und das trotz einer Pandemie und was es nicht noch alles war. Auch ein Drittel unseres Teams ist schon über vier, fünf Jahre dabei. Teilweise wirklich Minijobber, die ihre ganze Studienzeit nebenbei bei mir hier gearbeitet haben. Deswegen es ist so ein immer gleichbleibendes Gefühl im Café. Was ganz schön ist. Auch wenn wir natürlich viele Veränderungen im Café in der Zeit erlebt haben. Was man auch noch sagen kann: Ich glaube, unser Team ist krass divers. Ich glaube, wir würden wahrscheinlich auf zehn Sprachen kommen im Café, wenn wir zusammenlegen würden. Das ist echt schön, dass die verschiedensten Leute bei mir arbeiten und das Team an sich einen super krassen Zusammenhalt hat. Voll schön zu sehen, dass alle einen gemeinsamen Nenner finden und es das Café ist, was alle miteinander verbindet.

Unser Team ist krass divers. Ich glaube, wir würden wahrscheinlich auf zehn Sprachen kommen im Café, wenn wir zusammenlegen würden.

Du hast ja vor über 7 Jahren dein Café eröffnet. Was sind für dich die Herausforderungen gewesen, die über die Zeit entstanden sind?



      Also die größte Herausforderung war wahrscheinlich, auch wenn mal irgendwelche Niederschläge kamen, nicht gleich zu denken “Okay, jetzt ist alles vorbei. Jetzt ist es in den Sand gesetzt.” Ich habe versucht, irgendwie das Positive in jeder Situation zu sehen und dann weiterzumachen. Nach jedem Niederschlag habe ich gemerkt: Das hatte wieder mal einen Grund, warum das so gekommen ist und jetzt ist es noch besser; nur deswegen konnte das und das genau so entstehen. Also in verschiedensten Aspekten, ob da irgendwie wichtige Leute aus dem Team waren, die dann gegangen sind, oder sei es auch Corona oder auch manchmal einfach Kleinigkeiten. Dieses immer Denken, dass hat jetzt einen Grund, warum was Schlechtes passiert und dann weitermachen. Ich würde sagen, das habe ich mittlerweile gelernt. Da lasse ich mich nicht mehr so leicht von unterkriegen.

Was war für dich der Antrieb, dein eigenes Café zu gründen und hast du vielleicht Tipps oder eine Motivation für Menschen, die überlegen, selber zu gründen?

 
     Also meine Motivation war eigentlich damals, dass ich halt super gerne kreativ gearbeitet habe und meine eigenen Sachen umsetzen wollte. Es kam dann halt auch ein bisschen aus dem Nichts, dass ich angefangen habe zu backen. Ich weiß gar nicht mehr genau, wie das kam mit dem Gedanken, jetzt ein Café aufzumachen. Immer, wenn mich Leute das fragen, habe ich da gar keine richtige Antwort drauf. Das waren ein paar Zufälle, die da eingetroffen sind. Dann fand ich den Gedanken so schön und hab mir das irgendwie zugetraut mit Anfang zwanzig. Ich weiß auch nicht, wenn ich jetzt zurückdenke, denke ich: “War ich eigentlich wahnsinnig?” Hat aber ja dann irgendwie doch alles geklappt. Ich hatte immer neue kreative Ideen und neue Sachen, die ich umsetzen wollte. So hat sich das Café über die Zeit entwickelt und getragen. Tipps für Menschen, die gründen wollen? Sich vielleicht nicht von Anderen zu sehr reinreden lassen. Das musste ich auch am Anfang viel aushalten. Es gab viele Leute, die dachten, sie wüssten es besser oder müssten mir sagen wie ich es machen soll. Einfach auf das innere Bauchgefühl hören. Das sagt man immer so, aber das stimmt halt wirklich.

Du bist ja gebürtige Berlinerin.
Berlin bietet natürlich eine enorm große Café- und Gastronomie- Szene. Und auch die Specialty-Coffee-Szene wächst immer weiter. Wie hast du mit dem Neundrei dort deinen Platz gefunden?

     Ich wusste ja von Anfang an, dass ich nie die krasse Kaffeespezialistin werde. Das war ich am Anfang nicht und werde ich wahrscheinlich auch nicht. Mein Anspruch war halt immer gutes Essen und guter Kaffee. Ich hatte immer das Gefühl, wenn du in einem Laden bist, der ultra viel Wert auf Kaffee legt, dann ist der Kuchen immer nur so ok und genau andersherum genauso. Da dachte ich, dass ich für mich beides auf einem gleich hohen Level halten will. Als wir angefangen haben, hatten wir einen nicht so spektakuläre Kaffeeröstung und auch die Kuchen hatten noch Luft nach oben, sag ich mal. Aber wir haben versucht, beides auf ein gewisses Level zu bringen, dass es einfach gut ist. Wichtig ist, da keine große Wissenschaft draus zu machen. Ich weiß nicht, ob das Sinn für dich ergibt. Heute sind die Kuchen vielleicht noch ein bisschen in den Vordergrund gerückt als der Kaffee. Aber unser Café kann sich auf jeden Fall sehen lassen zwischen den ganzen anderen Third-Wave-Cafés.

Unser Café kann sich auf jeden Fall sehen lassen zwischen den ganzen anderen Third-Wave-Cafés.

Du hast es gerade schon einmal kurz erwähnt. Zu Beginn hattest du noch eine nicht so spektakuläre Röstung in deinem Café. Wie bist du denn dann schlussendlich auf den Kaffee von Neues Schwarz gekommen? Was war ausschlaggebend dafür, dich für den Kaffee zu entscheiden?

   

     Ich bin ein bisschen danach gegangen, was mir geschmeckt hat. Wir hatten am Anfang die Röstung, die wir mit unserer ersten Siebträgermaschine dazu bekommen haben. Das war eine dunkle, italienische Röstung. Das war wirklich etwas ganz Anderes, überhaupt nicht zu vergleichen mit Neues Schwarz. Der Kontakt entstand durch einen Zufall. Damals hatten wir Stammkunden - die kommen auch heute noch ab und zu. Die meinten zu mir: “Laura, dein Kaffee ist ja lecker, aber wir waren letztens in Dortmund und da haben wir einen Kaffee getrunken, der war so gut und jetzt haben wir die mal angeschrieben, ob die euch nicht mal ein paar Samples zusenden würden.” Ich meinte: „Na klar, warum nicht. Total gerne.“ Und dann kam tatsächlich ein Paket von Benedikt an bei uns und wir haben den Kaffee getestet. Mir hat das Konzept von Neues Schwarz total gut gefallen und der Kaffee war super lecker. Ich habe mich dann zu einem Wechsel entschieden. So kam es dann, dass wir mit Neues Schwarz zusammen gearbeitet haben.

Das war wirklich etwas ganz Anderes, überhaupt nicht zu vergleichen mit Neues Schwarz.

Euer Kuchensortiment ist sehr bekannt. Nicht nur bei euren Gästen, sondern auch über Social Media. Das Besondere ist dabei ja nicht nur die fantastische Optik und der Geschmack, sondern auch, dass die Kuchen ausnahmslos vegan sind. Wie kam es dazu, dass du dich für ein rein veganes Sortiment entschieden hast?

      Ganz am Anfang war das so, als ich Personal für die Küche gesucht habe, hatte ich eine Bewerberin, die nur vegan gebacken hat. Und weil ich mich mit dem Thema davor auch schon auseinandergesetzt hatte und man den Unterschied ja nicht unbedingt schmeckt, ich einige Sachen von ihr probiert hatte und die alle super fand, dachte ich: “Klar, dann machen wir alles vegan.” Ist ja auch noch besser, noch mehr Menschen können unser Sortiment konsumieren. 

Dann haben wir angefangen und hatten aber nebenbei immer mal noch einen Käsekuchen, Croissants und noch ein, zwei andere, nicht vegane Sachen. So über die Zeit haben wir gemerkt, dass die Nachfrage nach veganen Sachen doch höher ist und haben uns dazu entschieden - auch um es uns selbst einfacher zu machen - auf ein vollständig veganes Sortiment umzustellen. Heute ist Hannah von @rustcakes in meinem Team für das Sortiment verantwortlich. Hannah selbst hat mittlerweile eine gewisse Berühmtheit mit ihr ist auch krass kreativ. Auch in ganz andere Richtungen. Wir haben bestimmt auch einiges zusammen entwickelt, aber ich würde sagen, der Großteil kommt da von ihr. Wo sie Inspiration her nimmt, weiß ich auch nicht immer so genau. Vieles überrascht mich auch.

Spielen Begriffe wie Nachhaltigkeit für dich in deinem Konzept bezüglich Lebensmittel oder Saisonalität eine Rolle?



     Ich würde jetzt nicht sagen, dass wir Nachhaltigkeit so krass nach außen tragen oder damit krass werben würden. Aber wir versuchen es schon, sei es bei unseren Lebensmitteln, beim Kaffee oder Milch, unseren Verpackungen bis hin zur Mülltrennung, so gut es eben geht umzusetzen. Wir planen auch damit, nächstes Jahr Kuhmilch komplett aus dem Sortiment zu nehmen. Das dauert noch ein bisschen, da man die Leute schon ein bisschen dazu erziehen muss, hab ich das Gefühl. Deswegen wollen wir ihnen noch ein bisschen Zeit geben, sich an Alternativen zu Kuhmilch zu gewöhnen. Ein weiterer Schritt wäre es, unser Frühstückssortiment in Pfandbechern rauszugeben. Also so ein paar Projekte haben wir da noch vor uns. Aber immer Schritt für Schritt. Es muss natürlich auch alles umsetzbar sein. Ich würde sagen, wir schreiben uns das nicht so krass auf die Fahne, aber ich finde, es ist mittlerweile schon fast eine Selbstverständlichkeit, dass man versucht, in Bezug auf Nachhaltigkeit sein Bestes zu geben. Und sich immer weiter verbessert.

Gibt es Ereignisse oder Projekte, auf die du dich in den nächsten Monaten besonders freust?

     Tatsächlich gibt es da eine große Sache. Wir vergrößern das Café 2022. Wir haben nämlich jetzt den Laden nebenan dazu gemietet. Das ist so eine Sache, da dachte ich, das passiert vielleicht frühestens in fünf Jahren, weil die Mieter nebenan nicht rausgehen wollten und ich eben dachte, die haben noch Ewigkeiten einen Mietvertrag. Und dann kam vor ein paar Monaten der Vermieter auf uns zu und meinte ab Ende des Jahres würde der Laden nebenan frei werden und ob wir übernehmen wollen würden. Und ich habe natürlich direkt ja gesagt. Jetzt wird im Januar 2022 hoffentlich der Durchbruch passieren. Da sind wir jetzt gerade noch ein bisschen am planen und organisieren mit Handwerker:innen, so dass es alles so schnell wie möglich in kürzester Zeit passieren kann. Auch damit wir den Laden nicht zulange zumachen müssen. Wir vergrößern das Geschäft und dann können wir auch endlich zwei Mühlen hinstellen, Filterkaffee anbieten und haben dann eine ganze Wand für Retail. Ich meinte auch schon zu Benedikt, dass wir dann jede Sorte von euch ins Regal stellen können. Da freue ich mich schon sehr drauf, wenn das passiert. Da das Café oben recht klein wirkt, auch wenn wir unten noch soviel Platz haben, haben wir mit der Vergrößerung hoffentlich nochmal eine ganz andere Wirkung, da wir dann zwei Glasfronten haben und mehr Sitzplätze draußen.

Weitere B2B Stories

Espresso Extraktion
Brew Guides

Espresso Extraktion

Die ersten Espressomaschinen wurden Ende des 19. Jahrhunderts in Italien entwickelt. Sie nutzten Dampfdruck, um Kaffee schnell zuzubereiten. Anfangs standen sie vor allem in Bars, später fanden sie ihren Weg in Cafés auf der ganzen Welt. Heute ist die Siebträgermaschine ein fester Bestandteil der modernen Kaffeekultur, sowohl im professionellen Bereich als auch zu Hause. Die Zubereitung von Espresso mit der Siebträgermaschine gilt als Königsdisziplin im Home Brewing. Ein gut extrahierter Espresso überzeugt mit hoher Intensität, viel Körper und einer komplexen Aromatik, vorausgesetzt, alle Parameter stimmen. Espresso ist mehr als nur ein kleiner, starker Kaffee. Er bildet die geschmackliche Grundlage für viele Klassiker wie Cappuccino, Flat White oder Latte und begeistert auch pur durch sein dichtes Geschmacksbild. Damit ein Espresso gelingt, kommt es vor allem auf vier Faktoren an.
Ein ruandischer Kaffeeproduzent posiert in einem Kaffeefeld neben einer Pflanze, die reife Kaffeekirschen trägt.
Origin

Auf eine Tasse Tee des Kaffees

Die Reise durch Afrika führt uns nach Ruanda: Hier lebt und arbeitet Valentin Kimenyi – Produzent und Manager des Exportunternehmens Gasharu Coffee. Wir arbeiten seit vier Jahren mit ihm zusammen. Valentin spricht über die Weiterentwicklung des Unternehmens, das traditionelle Wissen seiner Eltern und seine eigenen Beiträge zur Modernisierung.

Meet The Producer – Mela
Origin

Meet The Producer – Mela

Mela Gamboa leitet heute die familiengeführte Finca Las Mercedes in der berühmten Kaffeeanbauregion Tarrazú in Costa Rica. Anlässlich zum Weltfrauentag haben wir mit ihr über Verantwortung, Gleichberechtigung und die Rolle von Frauen in der Kaffeeindustrie gesprochen.
AeroPress
Brew Guides

AeroPress

Alan Adler erfand 2005 die AeroPress und revolutionierte damit die Welt des Kaffeebrauens. Durch ihre Vielseitigkeit und einfache Handhabung wurde sie schnell zu einem Favoriten unter Kaffeeliebhabern. Wir empfehlen für diese Zubereitungsart eine mittlere bis feine Mahlung. Sowohl fruchtige als auch kräftige Kaffees kommen in der AeroPress hervorragend zur Geltung. Für die Zubereitung benötigt ihr heißes Wasser, eine Waage und einen Timer. In Bezug auf Volumen, Intensität und Mundgefühl ist das Getränk fl exibel und kann an individuelle Vorlieben angepasst werden, da das Verhältnis von Kaffee zu Wasser variabel ist. Die AeroPress ermöglicht es, einen klaren, aromatischen Kaffee mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten zuzubereiten. Die größte Herausforderung bei dieser Methode besteht darin, den optimalen Druck während des Pressvorgangs zu halten. Für die beste Extraktion sollte man den Brühvorgang genau überwachen und die Ziehzeit anpassen.
Ursprungsreise ganz nah: Zu Besuch in der Bio-Mühle Eiling
Origin

Ursprungsreise ganz nah: Zu Besuch in der Bio-Mühle Eiling

Es ist einer der heißesten Tage des Augusts. Im Fluss neben dem alten Fachwerkgebäude, das wir heute besuchen dürfen, dreht sich ein historisches Mühlrad. Es erinnert an vergangene Zeiten, während heute ein Teil des Stroms, den die Mühle benötigt, mithilfe von modernen Wasserkraftturbinen erzeugt wird. Wir sind in der Bio-Mühle Eiling, die die Brüder Jens und Thorsten Eiling betreiben und wollen uns anschauen, wo unser Mehl herkommt. Denn auch in der Backstube legen wir großen Wert auf hochwertige Zutaten. Viele davon beziehen wir in Bioqualität und wenn möglich aus der Region.
Was mich antreibt, ist die Veränderung. Ein Interview mit Sancoffee.
Origin

Was mich antreibt, ist die Veränderung. Ein Interview mit Sancoffee.

Allan Miranda Botrel stammt aus einer Familie von Kaffeebauern. Als er von Brasilien nach Paris zog, um zu studieren, arbeitete er nebenbei als Barista. Dort, sagt er, habe er zum ersten Mal die Vielfalt und die neuen Möglichkeiten der Kaffeebranche erkannt. Seit nunmehr neun Jahren arbeitet er bei Sancoffee – einer Kooperative im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, die rund 20 Farmen vereint.
Ein Mann, der wagt und gewinnt: Daniel Ortega im Porträt
Origin

Ein Mann, der wagt und gewinnt: Daniel Ortega im Porträt

Hinter dem Familiennamen Ortega steckt nicht nur die Finca Buena Vista, sondern auch das Gesicht und die Geschichte von Daniel – einem Kaffeebauern aus der idyllischen Gemeinde San Agustín im Departamento Huila, das sich in den kolumbianischen Anden befindet. Didier erzählt voller Stolz von der Arbeit seines Onkels: Don Daniel.
Die getrockneten Kaffeebohnen werden von dem ruandischen Kaffeebauern in die Hand genommen.
Kaffeewissen

Unsere Zahlen für 2024

Als wir Neues Schwarz 2015 gegründet haben, war klar: Wir wollen unseren Kaffee bewusst einkaufen. Wir wollen mit Menschen arbeiten, die unsere Werte teilen, und mit denen wir uns auf eine gemeinsame Reise begeben können. Und wer Beziehungen ernst nimmt, sollte auch offen über sie sprechen. Deshalb veröffentlichen wir bei Neues Schwarz Transparenzberichte.
Wo der Kaffee noch wild wächst – eine Reise nach Äthiopien
Origin

Wo der Kaffee noch wild wächst – eine Reise nach Äthiopien

Kaffee spielt eine bedeutende Rolle in der Kultur und dem Verständnis Äthiopiens. Ein Satz, den wir auf unserer Reise noch öfter hören werden. Marina ist hauptsächlich für unser Marketing zuständig, aber steht auch als Barista hinter der Bar. Ich, Marco, stehe ebenfalls hinter der Kaffeebar. Meistens bin ich aber am Röster oder im Büro. Für uns beide ist es die erste Reise in eines der Ursprungsländer, aus denen wir unsere Kaffees beziehen. Dafür reisen wir nach Sidamo, in den südlichen Teil des äthiopischen Hochlands.

Finca Gaia:  Interview mit Produzent Bernard Ornilla
Origin

Finca Gaia: Interview mit Produzent Bernard Ornilla

Bernard Ornilla lebt mit seiner Familie in Spanien. Alle drei Monate jedoch macht er sich auf den Weg nach Honduras, zur Finca Gaia. Benannt nach der griechischen personifizierten Mutter Erde, gibt die Natur auf dieser Kaffee-Finca den Ton an. Wir treffen den leidenschaftlichen Produzenten auf dem Frankfurter Coffee Festival und sprechen mit ihm über seinen Einstieg in den biologischen Kaffeeanbau. Er erzählt von Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer Finca, die mittlerweile immer weiter aufblüht und durch die rein organische Arbeit auch ein Vorbild für andere Produzent:innen sein könnte.
Unsere Zahlen für 2023
Kaffeewissen

Unsere Zahlen für 2023

Neues Schwarz wurde mit der Intention gegründet Produzent:innen zu finden, mit denen wir einen gemeinsamen, langfristigen Weg gehen.
Zu Besuch in der Backstube
Kaffeewissen

Zu Besuch in der Backstube

Wer schon einmal in unseren Läden zu Gast war, kennt den Anblick einer frisch gefüllten Theke und den Geruch von warmen Zimt- und Kardamomknoten, der sich mit dem Aroma unseres frisch gebrühten Kaffee verbindet. Die feinen Backwaren stammen aus unserer hauseigenen Backstube, die etwas versteckt im Union-Gewerbehof liegt. Dort entwickelt, backt und kreiert unser Bäckerinnenteam das jahreszeitlich wechselnde Sortiment. Wir wollen euch mitnehmen und zeigen, wie ein Tag in der Backstube aussieht. Dafür berichtet Nele, die die Backstube leitet, über ihren Arbeitsalltag: Kommt mit und folgt dem Duft von heißen Zimtknoten!

El Rubi Special Edition
Origin

El Rubi Special Edition

Begriffe wie Boskoop, Braeburn, Elstar oder Gala sind vielen bekannt, weil sie Apfelsorten beschreiben, die in Deutschland angebaut werden. Man findet in deutschen Supermärkten oder Hofläden kaum Äpfel, dessen Sorten unbekannt oder nicht ausgezeichnet sind. Sprechen wir aber über Sidra oder Geisha, weiß kaum jemand worum es geht.

Sichtbarkeit beginnt beim Label
Origin

Sichtbarkeit beginnt beim Label

Immer mehr Kaffees tragen den Namen von Frauen. Nadine Rasch erzählt anlässlich des Weltfrauentags im Interview, warum das nicht immer so war. Sie ist in Guatemala aufgewachsen und arbeitet seit 2012 mit Spezialitätenkaffee, nachdem sie in Großbritannien studiert hat. Ein Jahr nachdem sie wieder zurück auf der Farm ihrer Familie in Guatemala war, gründete sie 2013 Third Wave Coffee Source Ltd. und Primavera Coffee, um die besten Kaffees aus Guatemala mit Röstereien in Europa zu verbinden. Wir arbeiten seit 2016 mit ihr zusammen. Im letzten Jahr zeichnete die Specialty Coffee Association sie mit dem Nachhaltigkeitspreis aus, der mitunter ihre sozialen Projekte für Chancengleichheiten berücksichtigt.

Ein System muss neu gedacht werden: Kaffeeanbau in Brasilien
Origin

Ein System muss neu gedacht werden: Kaffeeanbau in Brasilien

Brasilien ist das größte Produktionsland von Arabica Rohkaffee. Unser Röster Tillmann ist dorthin gereist, um mehr über den Anbau zu lernen und den Austausch mit den Produzent:innen zu fördern. Dabei trifft er immer wieder auf ein Thema, das die gesamte Kaffeebranche vor eine Herausforderung stellt.
Hinter den Kulissen von LOT: Von der Idee bis zu den Spendenzielen
Kaffeewissen

Hinter den Kulissen von LOT: Von der Idee bis zu den Spendenzielen

Es ist soweit: Die erste Ausgabe unseres Neues Schwarz Magazins LOT ist gedruckt und wartet darauf, von neugierigen Kaffeeliebhaber:innen durchgeblättert und gelesen zu werden!

Das grüne Gold aus Thailands Norden
Origin

Das grüne Gold aus Thailands Norden

Die Herkunft unseres Oolongs Nr.12 und Nr.17 liegt im Norden Thailands, in Doi Mae Salong. Dieses malerische Bergdorf liegt in der nördlichsten Provinz Thailands, nahe der Grenze zu Myanmar. Gelegen auf einer Höhe von 1094 Metern, mit einem alpinen Klima und hoher Luftfeuchtigkeit gesegnet, bietet es ideale Bedingungen für den Teeanbau der Chinasaatpflanze (Camellia sinensis var. sinensis). Von Chiang Rai, der nächstgrößeren Stadt, schlängelt sich die enge Straße in Serpentinen den Berg hoch.

Frisch gepflückte Kaffeebohnen, die noch an der Wurzel sind, werden von einer Hand in die Kamera gehalten.
Kaffeewissen

Von der Kaffeekirsche zum Grünkaffee

Bevor Grünkaffee exportiert und bei uns geröstet werden kann, erfolgen wichtige Schritte, die alle darauf hinarbeiten, die Kaffeebohnen von der Kaffeekirsche zu trennen. Diese Weiterverarbeitung hat einen erheblichen Einfluss auf den Geschmack des Kaffees, der schließlich in der Tasse landet. Denn ob es am Schluss zwischen uns und dem Kaffee funkt, entscheidet die Chemie: Die Aromastoffe bilden sich erst im Röster vollständig aus – sie sind es auch, die für den Geruch verantwortlich sind, der während des Röstens entsteht. Dass nicht jede Bohne nach der Röstung gleich schmeckt und die gleichen Aromen enthält, hängt mit ihrer Herkunft, Anbauhöhe und ihrer Aufbereitung zusammen. Dort entscheidet sich, wie hoch die Anteile verschiedener biochemischer Stoffe in den Bohnen sind und welche während des Röstvorgangs miteinander reagieren können.
San Antonio: Ein Familiengeschäft
Origin

San Antonio: Ein Familiengeschäft

Im Hochland von El Salvador, in Ahuachapán, liegt die Finca San Antonio. Seit rund 100 Jahren wird dort von der Familie Padilla Kaffee angebaut. 2014 hat Carolina die Finca von ihrem Vater übernommen. Sie hat mit unserem Röster und Barista Max, während seines Aufenthalts 2019, über die Geschichte der Finca gesprochen. Außerdem hat sie ihm von den Chancen und Risiken, die neue Prozessierungen bieten erzählt und davon wie es ist, als Frau in der Branche zu arbeiten.

Arabica bis Honey
Kaffeewissen

Arabica bis Honey

In der Welt des Spezialitätenkaffee stößt man immer wieder auf neue Herausforderungen, unbekannte Begriffe und neues Wissen. Genau das ist es, was uns so antreibt auf der Reise durch die Thirdwave-Welt. Nicht nur die geschmackliche Vielseitigkeit der Kaffeebohne, sondern vor allem die Vielseitigkeit der Kulturen, Geschichten, Menschen und Momente die dahinter stehen überraschen uns tagtäglich. Spezialitätenkaffee wird erst mit viel Wissen, Handwerk und den richtigen Menschen mit denen man es teilt, zu dem was es ist - eine große Passion. Daher wollen wir unsere Reise mit euch teilen und arbeiten uns anhand des ABC durch das Kaffee Lexikon.

Italien bis Refraktometer
Kaffeewissen

Italien bis Refraktometer

In der Welt des Spezialitätenkaffee stößt man immer wieder auf neue Herausforderungen, unbekannte Begriffe und neues Wissen. Genau das ist es, was uns so antreibt auf der Reise durch die Thirdwave-Welt. Nicht nur die geschmackliche Vielseitigkeit der Kaffeebohne, sondern vor allem die Vielseitigkeit der Kulturen, Geschichten, Menschen und Momente die dahinter stehen überraschen uns tagtäglich. Spezialitätenkaffee wird erst mit viel Wissen, Handwerk und den richtigen Menschen mit denen man es teilt, zu dem was es ist - eine große Passion. Daher wollen wir unsere Reise mit euch teilen und arbeiten uns anhand des ABC durch das Kaffee Lexikon.

Sensorik bis Zeremonien
Kaffeewissen

Sensorik bis Zeremonien

In der Welt des Spezialitätenkaffee stößt man immer wieder auf neue Herausforderungen, unbekannte Begriffe und neues Wissen. Genau das ist es, was uns so antreibt auf der Reise durch die Thirdwave-Welt. Nicht nur die geschmackliche Vielseitigkeit der Kaffeebohne, sondern vor allem die Vielseitigkeit der Kulturen, Geschichten, Menschen und Momente die dahinter stehen überraschen uns tagtäglich. Spezialitätenkaffee wird erst mit viel Wissen, Handwerk und den richtigen Menschen mit denen man es teilt, zu dem was es ist - eine große Passion. Daher wollen wir unsere Reise mit euch teilen und arbeiten uns anhand des ABC durch das Kaffee Lexikon.

Frauenkampftag
Origin

Frauenkampftag

Jedes Jahr wird am 8. März der Weltfrauentag gefeiert. Für manche ist es ein ganz normaler Tag, andere wünschten, es wäre auch außerhalb Berlins ein Feiertag, aber für die meisten Frauen ist es  auch 2023 noch ein Tag des Kampfes, der daran erinnern soll, dass es  nach wie vor keine Chancengleichheit aller Geschlechter gibt!

Kenias Kaffee kennenlernen
Origin

Kenias Kaffee kennenlernen

Jede einzelne Kaffeebohne legt einen langen Weg zurück, bevor sie bei uns ankommt. Unser Röster Tillmann ist im Oktober für drei Wochen nach Kenia gereist. Eines der Ursprungsländer, aus denen wir bei Neues Schwarz unsere Kaffeebohnen beziehen.