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haru wachu
Höhe
2250 m
Produzent:innen
Haru Wachu Washing Station via Trabocca
Prozess
Aerobic Fermentation
Ursprung
Äthiopien, Guji
Varietät
Mixed Heirloom
18,5 g
~ 30 s
40 g
Amarena-Kirschen
Orangen-
konfitüre
Mousse Au Chocolat

haru wachu

Dieses außergewöhnliche Micro-Lot ist im Kebele Haru Wachu beheimatet. Dieser liegt wiederum im Distrikt Uraga, der Teil der Guji-Zone ist. Wir befinden uns also im mittleren Süden des ostafrikanischen Staates. In dieser Gegend gedeiht eine Vielzahl einheimischer Varietäten, die unter dem Begriff Heirloom zusammengefasst werden. Da sie unkontrolliert in der freien Natur durch Kreuzbestäubung entstanden sind, können sie nicht exakt erfasst und bestimmt werden. Diese urwüchsige und wilde Komponente findet sich auch in der Tasse wieder und wird durch den Aufbereitungsprozess noch zusätzlich betont. Die Fermentation unter Sauerstoffausschluss beschreibt eine moderne Methode, bei der Kaffee in vollständig versiegelten Tanks oder anderen Gefäßen eingelagert wird. Nachdem die Kirschen sortiert wurden, gelangen ausschließlich die vollreifen Exemplare in spezielle Säcke, denen per Vakuum der Sauerstoff entzogen wird. Nach etwa 18 bis 24 Stunden sorgt der steigende Druck des Kohlendioxids dafür, dass die Fermentationsprozesse beginnen. Diese dauern vier bis fünfzehn Tage an. Aus der roten Farbe der Früchte ist dann ein sattes Gelb geworden. Abschließend wird der Kaffee für fünfzehn bis achtzehn Tage auf Netzgestellen in der prallen Sonne getrocknet.

Meet The Producer

Wir beziehen dieses Lot in Zusammenarbeit mit Trabocca. Das Kaffeeexportunternehmen wurde vor knapp zwei Dekaden von Menno Simons gegründet und zählt mittlerweile 27 Mitarbeitende, die auf die drei Standorte in Addis Abeba, Amsterdam und Minneapolis verteilt sind. In Zusammenarbeit mit hiesigen Farmer:innen und Kooperativen haben sie sich vor allem der Rückverfolgbarkeit der Ernten verschrieben. So lässt sich die Herkunft des Lots auf eine Fläche von 5,2 ha eingrenzen. Der Landstrich besticht durch seine fruchtbaren Böden und dichten Wälder. Akazien, afrikanische Kordien oder Zierbananenbäume spenden den Sträuchern ausreichend Schatten.